Aktuelles & Aktionen

Die nächsten offene Arbeitstreffen der AG-Frauenprojekte:

Mon., 15.06.2026 | 16.00 Uhr

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Di., 10.03.2026 | 19.30 Uhr

Lesung 
„Trotzdem Zuhause“ 
mit Tupoka Ogette 
Ort: Musikalischen Komödie
Am 25. Februar erscheint „Trotzdem Zuhause“ von Tupoka Ogette als Spitzentitel im Penguin Verlag. Das Buch ist ab dem 25. Februar überall erhältlich.
Mehr zum Buch und Vorbestellung: https://www.penguin.de/buecher/tupoka-ogette-trotzdem-zuhause/buch/9783328604495
„Trotzdem Zuhause“ sind bewegende Erinnerungen über die Suche nach Zugehörigkeit und das Leben im Dazwischen. Tupoka Ogette schreibt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt, aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Alice Hasters schreibt: „Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind.“
Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig geboren und zählt zu den bekanntesten Stimmen für Rassismuskritik im deutschsprachigen Raum. Ihre Bücher, darunter der SPIEGEL Bestseller „exit RACISM“, haben Hunderttausende erreicht. Mit „Trotzdem Zuhause“ erzählt sie nun erstmals ihre eigene Geschichte.
Leipzig spielt dabei eine besondere Rolle, denn hier beginnt das Buch und es ist Tupoka Ogettes Geburtsstadt. Deshalb wird die Lesung am 10. März in der Musikalischen Komödie eine der wichtigsten und emotionalsten Stationen der Tour. Der Ticketverkauf hat bereits begonnen, könnten aber schnell vergriffen sein.
Tickets: https://www.oper-leipzig.de/de/programm/tupoka-ogette-trotzdem-zuhause/863

 

Di., 14.03.2026 | 10.00 – 15.00 Uhr mit Pause
Workshop: “Strategien aus der Ohnmacht”
Ort: Verein für Zeitgenössische Kunst Leipzig e.V., Kolonnadenstraße 6, 04109 Leipzig
Anmeldung unter gedenkort@phia-ev.de unbedingt nötig
Begrenzt auf 20 Personen

Wir wollen mit euch verhandeln, wie über Femizide und Gewalt an Frauen gesprochen wird, welche Bereiche ihr seht, wie Prävention besser funktionieren müsste und welche Botschaften euch und eure Arbeit stärken würden. Wir wollen gemeinsam erarbeiten, was für eine Erinnerungskultur es braucht und wie wir Gewalt an Frauen im öffentlichen Raum besser sichtbar machen können. Wie gedenken wir der Frauen, ohne ihre Geschichte zu wissen? Welche Präventionsansätze gibt es bereits? Wir brauchen eure Stimme als Expertinnen, weil wir nur durch Kollektivierung und Organisierung eine starke feministische Bewegung sind.

Im Workshop nehmen wir verschiedene Beispiele von aktuellen Gedenkorten als Ausgangspunkt lebendiger Gedenkpraxis, kommen über die verschiedenen Rollen, Institutionen und Schnittstellen ins Gespräch und sammeln kreative Strategien gegen die Ohnmacht. Welche Worte und Bilder braucht es, um gegen Gewalt aufzustehen und sich gegen patriarchales und sexistisches Unrecht stark zu machen? Wir wollen auch schon errungene Erfolge sammeln und geben einen Einblick in den aktuellen Prozess zum Gedenkort gegen Femizide in Leipzig.